Die Shirt-Marke dahinter dagegen ist eine Neuentdeckung und heißt: Guiltybrotherhood. Klingt nach coolem Label aus L.A., ist aber made in France. Zwei Frenchies stecken dahinter: Kevork Kiledjan und Gregory Hervieux. Scheinbar habe die früher mal ein bisschen bei Chanel mitgemischt und dann vor und 2 Jahren ihre eigene Firma gegründet. Die Mode ist für die “Urban warrior women”, was ich mal wieder als eine Zielgruppendefinition betrachte, die keiner braucht. Alles in Schwarz und Weiß und jede Saison gibt es ein neues Thema. Auch das ist nicht neu. Dennoch: Mir gefällt das Shirt, die Kleidchen und Röcke sind mir alle viel zu kurz, aber sieht nett aus. Für meinen Geschmack etwas zu sexy. Klare Kollektion, die von Männern gemacht wurde.
Lydia Hearst hat sich in den letzten Jahren einen Namen als It-Girl, Tochter von (Verleger Hearst) und Model gemacht. Das hat ihr zum Cover (inklusive Strecke) des französischen Jubiläums-Playboy verholfen:
Ich bin kein Lydia-Hearst-fan, aber die Stimmung – so 70er Jahre Lollipop Schulmädchenreport – kommt gut rüber.
Das amerikanische Topmodel Maggie Rizer fotografiert von Joachim Baldauf für die Frühjahr/Sommer-Kampagne von St.Emile. Ab Januar 2009 wird das Anzeigenmotiv in verschiedenen Mode- und Lifestyle-Publikationen erscheinen.
So, kommt, jetzt reicht’s auch mal wieder mit dem Weiberkram für diesen Morgen. Denn die Jungs-Model-Beauftragte hat mal wieder was in petto. Je länger ich mir das Cover der aktuellen Arena Homme+ so anschaue, um so bekannter kommt mir dieses Engelsgesicht doch vor:
Und da freut es doch um so mehr zu hören, dass es sich hierbei einmal mehr um Qualität aus deutschen Landen handelt: Yannick, unter Vertrag bei Nine Daughters.
Demokratie macht einsam – titelte Milanoffice zum Online-Defilee von Viktor&Rolf. Ein Model, kein Zuschauer – traurige Veranstaltung. Nun aber bekomme ich frisch Fotos rein, die das Gegenteil beweisen. Hinter den Kulissen ging es richtig lustig zu und mit dabei waren jede Menge Menschen, die sich alle um Shalom Harlow kümmerten.
Yohji Yamamoto lässt sich für die Lookbooks seiner Linie Y’s immer etwas Besonderes in Bezug auf die Modelcastings einfallen. Mal sind es Tänzer, dann Schauspieler, und für Sommer 2009 zeigt er Kuratoren aus Paris, London und Antwerpen. Zum Beispiel Kaat Debo vom Antwerpener Modemuseum MoMu:
Oder Hans Ulrich Obrist von der Serpentine Gallery in London.
Tut mir leid – so nett die Idee auch ist, aber ich finde es immer sehr schwierig, “Normalos” in Lookbooks, Kampagnen etc. abzulichten. Das hat Karl Lagerfeld mal ganz treffend formuliert: Dass Mode nun mal immer mit dem Ideal zu tun hat.
Die sexy Pulpeuse, wie man in Frankreich nett rundliche Frauen beschreibt, auf dem Cover der aktuellen Jalouse, ist die Indie-Rock- und The Gossip-Sängerin Beth Ditto.
Schaut mal, wie sexy sie in der Modestrecke ist, die kein Geringerer als Baptiste Mondino fotografiert hat.
Und wer sich fragt, was sich diese bekennende Lesbe über ihren Körper denkt, schaut mal dieses Video:
Und wer wissen will, welche unglaubliche Stimme in diesem Körper wohnt, hört hier rein:
Fotos: Baptiste Mondino für Jalouse, Scans aus dem Novemberheft
Ich halte das erste Dezember-Heft in Händen: Die UK Vogue. Und wer ist auf dem Cover: La Moss!
Das ist jetzt, ungelogen, ihr 26. Cover für die britische Vogue. Wahrscheinlich Rekord. Alle vorherigen gibt es hier zu sehen.
Für den Dezember 2008 hat Nick Knight fotografiert, Kate trägt Dior Haute Couture by John Galliano, und sieht wie immer gut aus.
Vielleicht verwechsel ich da was, aber ich meine, das deutsche Model Christina Kruse hatte ihre größte Zeit so Ende der 90er. Dann habe ich sie ein bisschen aus den Augen verloren. Bis heute die italienische November-Elle auf meinem Tisch landete:
Und vorne drauf, genau: Christina Kruse (fotografiert von Matt Jones). Vielleicht gibt es ja hier auch so eine Art Mini-Comeback.
Ich finde das Cover jetzt nicht atemberaubend, aber so ein “nordisches” Gesicht, hochgeschlossen (in Yves Saint Laurent) und mit Schirm hat was Exotisches am Mailänder Kiosk.