Mit ‘Frankreich’ getaggte Artikel

Preview Sommer 09: Folge 5

24, November 2008

Diesmal gibt es in meiner Vorschau auf die nächste Saison ein Shirt mit Model drauf: 

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Die kennen wir ja schon: Omahyra Mota. Mehr zu ihr auf diesem Modepilot-Post

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Die Shirt-Marke dahinter dagegen ist eine Neuentdeckung und heißt: Guiltybrotherhood. Klingt nach coolem Label aus L.A., ist aber made in France. Zwei Frenchies stecken dahinter: Kevork Kiledjan und Gregory Hervieux. Scheinbar habe die früher mal ein bisschen bei Chanel mitgemischt und dann vor und 2 Jahren ihre eigene Firma gegründet. Die Mode ist für die “Urban warrior women”, was ich mal wieder als eine Zielgruppendefinition betrachte, die keiner braucht. Alles in Schwarz und Weiß und jede Saison gibt es ein neues Thema. Auch das ist nicht neu. Dennoch: Mir gefällt das Shirt, die Kleidchen und Röcke sind mir alle viel zu kurz, aber sieht nett aus. Für meinen Geschmack etwas zu sexy. Klare Kollektion, die von Männern gemacht wurde.

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Fotos: modepilot/parisoffice (2), guiltybrotherhood

Suchbild: Was fehlt bei Rachida Dati?

24, November 2008

Bild 1: Aufmacher der Zeitung La Figaro

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2. Das Orginalbild:

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Gefunden? Ja, der Ring fehlt oben. Wie das Politmagazin L’Express schreibt handelt es sich dabei um einen Ring von Chaumet im Wert von 15.600 Euro. Die parteilich rechts stehende Tageszeitung Figaro hat den Ring mal eben kurz weg retuschiert, weil – so die Chefredakteurin – er nur unnötig die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. “Wir wollten nicht, dass der Ring im Fokus von Polemik steht”, so die Chefredakteurin, die versprach, dass so was demnächst nicht mehr vorkommt.

Rachida Dati wusste von alledem nichts. Die Justizministerin war schon mehrmals wegen ihres sehr teuren Kleidungsstil kritisiert worden (siehe auch Artikel hier bei uns) und steht gerade wegen harter Mitarbeiterführung und diskutablen Entscheidungen im Kreuzfeuer der Kritik.

Fotos: Screenshots L’Express, Originalbild: François Bouchon für Le Figaro

Kann mir das einer mal erklären?

21, November 2008

Manche Modewerbung bleibt mir unverständlich, so die aktuelle des Labels Cotelac. Komisch eigentlich, denn die Klamotten sind nicht übel und vor allem haben die immer tolle Blusen.  Aber das da – ein Rätsel?

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Erstmal die Gegend. Der Locationscout sollte sich einen neuen Job suchen. Scheint am Meer zu sein, aber die Gebäude links und diese Autos – einfach nur hässlich. Dann die Hunde. Grundsätzlich nicht schlecht, aber sie passen nicht zum Outfit der Mädels. Und nun kommt’s: das Loch im Trottoir. Hä, was soll das? Warum zieht das Mädel auch ihre Schuhe aus? Damit sie die beim Durchqueren nicht dreckig macht? Ist doch aber eine Winterkollektion, da läuft man doch nicht barfuß rum. Die Models schauen auch so entrückt, statt zu lachen und über das Sandloch zu springen. Sorry, aber diese Werbung finde ich rund herum misslungen.

Foto: Screenshot Cotelac

Lydia Hearst: French Kiss

19, November 2008

Lydia Hearst hat sich in den letzten Jahren einen Namen als It-Girl, Tochter von (Verleger Hearst) und Model gemacht. Das hat ihr zum Cover (inklusive Strecke) des französischen Jubiläums-Playboy verholfen:

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Ich bin kein Lydia-Hearst-fan, aber die Stimmung – so 70er Jahre Lollipop Schulmädchenreport – kommt gut rüber.

Foto: Playboy.fr

Dries van Noten’s Kunst-Schaufenster

17, November 2008


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Um die Damen mal wieder von den kostspieligen Schmuckverführungen zurück zu bringen, kommt hier mal was, was man nicht kaufen kann. Das französische Kultusministerium beauftragt über das Jahr verteilt immer wieder Designer mit der Gestaltung von Schaufenstern im Palais Royal. Die Ehre wurde nun Dries van Noten zuteil, der diese Chance sehr grafisch nutzte. 

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Foto: Didier Plowy/MCC

Beauty-Produkt der Woche: L’Air du Temps

16, Oktober 2008

Nun werden manche denken. “Hä???? Nina Riccis Parfum L’Air du Temps ist das Beauty-Produkt der Woche? Das benutzt doch meine Oma.” Richtig, das benutzen viele Omas, weil das gute Stück jetzt schon 60 Jahre alt wird. Das ist eine Leistung, bei rund 800 Parfums, die jedes Jahr neu auf den Markt kommen und nach einem Jahr auch wieder verschwinden. Bei L’Air du Temps dagegen wandert auch heute noch alle 15 Sekunden irgendwo auf der Welt eine Flasche über den Ladentisch.

Nun muss ich eingestehen, dass dieser Duft-Klassiker auch nicht unbedingt mein Geschmack ist, aber zum Sechzigsten gibt es eine Sonderausgabe und die sieht so aus.

Traumhaft, oder? Schwarzes Kristall, handgeblasen und gefräst. Wie vor 60 Jahren wird der Flakon in Handarbeit in der lothringischen Fabrik von Lalique nach uralten Handgriffen gefertigt. Eine ganze Woche dauert es, bis ein Flakon von Mund geblasen, modelliert, geschliffen, graviert, poliert und mattiert ist. Das Resultat ist eine zerbrechliche Kostbarkeit, die so ganz im Erbe seines Erfinders steht. Denn wie sagte einst Robert Ricci: „Ein Parfum ist ein Kunstwerk  und das Objekt, in dem es enthalten wird, muss ein Meisterwerk sein.“

Streng limitierte Auflage von nur 460 Exemplaren weltweit. Über Preise rede ich hier nicht. Aber wer hätte so was nicht gerne im Bad stehen?

Foto: Nina Ricci

 

Goude entführt uns in den Dschungel

15, September 2008

Das Werbe-Enfant-Terrible Jean-Paul Goude hat wieder mal zugeschlagen. Diesmal für Guerlain-Homme. Viel Spaß beim Gucken:

Lacoste à la chinoise

2, September 2008

Wie war das gleich noch mal? Lacoste feierte dieses Jahr 75. Firmenjubiläum. Und wie man weiß, ist ihr Markenzeichen das Krokodil.

Genau so ein Getier hat auch noch jemand anderes: Crocodile heißt die Firma, die – richtig geraten – Sportswear herstellt und das seit 1952 in China. Hier ein Bild aus Peking vom Laden: 

Mich wundert es nur, dass dagegen die Franzosen nie eingeschritten sind. Oder wissen Sie es gar nicht?

Foto: Lacoste, Emilie Harache

Männer zurück in den Rock!

2, August 2008

Die Schotten tun es, Gaultier ist ein Verfechter davon und in Asien laufen alle so rum. Millionen von Männer tragen Röcke und in Frankreich soll das nun auch wieder so werden. Wenn es nach Dominique Moreau ginge. Der 39-jährige Franzose hat einen Verein “Hommes en jupes” , abgekürzt HeJ, gegründet, der Röcke in die Männergarderobe zurückbringen will. 

Wie kam er drauf, Röcke zu tragen? “Ich war 10 Jahre alt, als ich die Röcke meiner Mutter anprobierte und ein Gefühl von Freiheit fühlte.” So und wer nun Böses dabei denkt, soll sich schämen. Der Mann ist verheiratet und hat Kinder.

Aber wie findet Ihr das? Beitreten, belachen, unterstützen, nachahmen in Deutschland?

Ferien-Läden: Rondini

1, August 2008

So, hiermit beschließe ich diese Rubrik. Sozusagen mit meiner Heimat Frankreich. Welcher Ort würde sich in Sachen Ferien und Frankreich besser eignen, als St. Tropez.

Eh oui, St. Trop ist ja nicht nur der Ort der Reichen und Schönen, sondern auch ein Shopping-Paradies. Und der Ort der Mutter aller Glatiators oder Spartiates, wie man sie in Frankreich nennt. Gerne genommen wird auch der Ausdruck Tropeziennes und da sind wir dann auch schon gleich bei Monsieur Rondini. 

Dieser Laden ist einer der Adressen, wo Saint-Tropez noch den Charme des einstigen Hafenstädtchens atmet. Seit 1927 fabriziert die aus der Toskana eingewanderte Familie Rondini Sandalen. Ihre Spezialität sind „Tropezienne“, Römersandalen, die jeweils an die Kundenfüße angepasst werden. Fabriziert werden die handgemachten Schlappen im Hinterraum der Miniboutique. Wer eine Spezialanfertigung will, muss eine Woche Zeit einplanen. Die Preise bewegen sich bei rund 100 Euro für ein Paar Tropezienne. Saharienne (Leder-Flip-Flops) sind 10 Euro billiger. Klingt teuer, aber die Dinger halten ewig. Bevor die Schuhe an den Kunden ausgehändigt werden, cremt Alain Rondini, Chef in dritter Generation, sie noch mit natürlichem Fett ein. Das macht sie geschmeidig.

Das ist der Chef (ganz links) in der Werkstatt.

Adresse: Rondini, 16, rue Georges Clémenceau, Saint-Tropez

Fotos: Modepilot/parisoffice


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