Mit ‘Laden’ getaggte Artikel
21, November 2008
Mitte bis Ende der 80er Jahre galt der italienische Designer Romeo Gigli als einer der neuen Designstars überhaupt. Dem damaligen Yuppie-Look und der knalligen Pop-Welt setzte er eine neue Romantik mit weichen femininen, leicht wallenden Gewändern in erdigen Tönen, oft mit Ethno- und Folklore-Einflüssen, entgegen.

Schon in den 90ern wurde es zunehmend ruhiger um die Marke, in den letzten Jahren sprach kaum noch jemand davon. Romeo Gigli selbst zog sich vor ein paar Saisons aus dem Geschehen ganz zurück. Während die Marke Romeo Gigli unsicheren Zeiten entgegensieht, hat Romeo Gigli jetzt den Start seines neuen Designer-Labels bekannt gegeben: Io ipse idem soll zur Saison Herbst/Winter 2009/10 starten.
Erwarten werden uns sicher weiterhin romantisch-nostalgische Silhouetten. Preislich liegt die Kollektion für Frauen und Männer im Premium-Bereich: Anzüge werden zwischen 1300 und 2500
Euro, Kleider um 1200 Euro kosten. Im nächsten Jahr soll zudem der erste Laden in Paris eröffnet werden. Parisoffice, dann bist Du wieder gefragt…

(Romeo Gigli)
Fotos: Made in Italy; Courtesy Romeo Gigli
Schlagwörter:80er jahre, Ethno, Folklore, Herbst/Winter 2009/10, Laden, Mailand, Nostalgie, Paris, Romantik, Romeo Gigli, Yuppie
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17, November 2008
Das nenn’ ich mal einen Laden: 10 Corso Como, unser Vorzeige-Modell aus Mailand, hat eine Filiale eröffnet. Erst mal die Bilder:



Nicht schlecht. Dagegen sieht Mailand fast wie eine Spelunke aus. Jetzt kommt der Haken. Leider befindet sich dieser Ableger in Seoul, Südkorea, das heißt nicht ganz um die Ecke. 1.400 Quadratmeter (also ordentlich) und das bekannte erlesene Marken-Angebot von Alaia, Miu Miu, Chalayan über Balmain bis zu Oscar de la Renta und Galliano.
Mal sehen, welche Renommé-Shops bald noch mit Dependancen in Fernost aufwarten (Dover Street Market zum Beispiel hat im letzten Jahr in Tokio eröffnet.)
10 Corso Como, 79 Cheongdam-dong, Gangnam-dong, Seoul
Fotos: 10 Corso Como
Schlagwörter:10 Corso Como, Dover Street Market, Filiale, Laden, Mailand, Seoul, Tokio
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14, November 2008
Wir Modepilotinnen sind ja für Kontrastprogramm. Und für Internationalität. Deswegen gibt es nun im Anschluss an Prada in Düsseldorf noch eine Shoperöffnung: Yohji Yamamoto in Paris. Neuer Laden in der Rue Cambon, aber weiter unten als Chanel. Wie zu erwarten, ist alles in Schwarz-Weiß. Aber der Laden ist TOLL. An den Wänden gefaltetes Papier, das sonst für die Türen in Japan verwendet wird. Boden und die Treppengeländer sind aus einem Spezialbeton aus weißen Sand mit ganz hellen Steinchen, die eine Marmorisierung erzeugen. Wer nun glaubt, dass da ein Japaner am Werk war irrt. Die Architektin ist Britin.
So schaut es aus: Minimalismus à la Yamamoto.




Und die Gäste? Alle in Schwarz, was sonst – und echte Yamamoto-Typen


Voll war’s auf alle Fälle:

Japaner waren natürlich auch da, wie immer super cool gestylt:


Na, die beiden beiden gehören eher zu Pariser Bobo-Fraktion, siehe auch die unpassenden bunten Schuhe:

Das da sind eine Fraktion Amis und Engländer, sieht man auch an den Karojacken. Der in der Fellweste ist der Ami, glaube ich wenigstens – dem Dialekt nach zu schließen. Ich sage nur Neanderthaler-Jäckchen. Der sah so aus, als ob er gleich die Keule aus der Tasche zieht.

Ja, und ganz versteckt, dann doch noch: Der Meister selbst.

Fotos: Modepilot/parisoffice
Schlagwörter:Boutique, Designer, Fellweste, Gäste, Geschäft, Laden, Paris, Rue Cambon, Schwarz, Shoperöffnung, Weiß, Yohji Yamamoto
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10, November 2008
Am Samstag hing bis kurz vor Geschäftsschluss diese Anthrazit-Variante des Leo-Schals noch im Antwerpener Louis Vuitton-Laden:

Hing da einfach so rum… Ich dachte erst, ich halluziniere.
Eine einmalige Chance!!! Wer zuschlagen will … Ich kann ja nicht alle kaufen. Kostet 465 Euro und ist wirklich ein Sammler-Stück. Also, Tempo!!! Die Nummer des Ladens ist +32 3 212 12 12.
Foto: screenshot Louis Vuitton
Schlagwörter:Antwerpen, Kaschmir, Laden, Leo-Schal, Louis Vuitton
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7, November 2008
Mit vier Läden ist Andreas Murkudis bereits in Berlin-Mitte vertreten: Designermode für Herren bzw. Damen, außerdem betreibt er den Schiesser Revival-Shop sowie den Acne Store. Ab morgen solll nun mit “Etage” ein reiner Interior-Laden hinzukommen. Das Konzept klingt viel versprechend: Eine 7-Zimmer-Wohnung über dem Acne-Geschäft in der Münzstraße, die Murkudis angemietet hat und die komplett mit Einrichtungsgegenständen möbliert ist – alles steht zum Verkauf. Ein bisschen Mode soll es auch geben, aber nur Morgenmäntel von Johnstons Cashmere und Exklusiv-Modelle von Andreas Bruder Kostas Murkudis.

Foto: screenshot Andreas Murkudis-website (E15 Produkte)
Schlagwörter:Acne, Andreas Murkudis, Berlin, Interior, Kostas Murkudis, Laden, Möbel, Mitte, Wohnung
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6, November 2008
Ich bin gerade wieder in Antwerpen und hätte noch einen Einkaufstipp im Angebot: Step by Step im Lombardenvest (um die Ecke vom Dries van Noten-Laden):

Ein kleiner, übersichtlicher Shop mit netter Auswahl und französischen Marken wie Vanessa Bruno, Isabel Marant, Notify, Repetto, Maloles oder Les Prairies de Paris. Lohnt sich.
Foto: Step by Step
Schlagwörter:Antwerpen, französische Marken, Isabel Marant, Laden, Les Prairies de Paris, Maloles, Notify, Repetto, Step by Step, Vanessa Bruno
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27, Oktober 2008
Das widme ich all denjenigen, die bereits glückliche Ugg Boot-Besitzer sind. Denn: Heute ist ein Freund aus New York zurückgekommen und berichtete mir, dass die Leute SCHLANGE STEHEN vor dem New Yorker Ugg-Laden in der Mercer Street (Leider hat er kein Foto gemacht, aber so sieht der Laden aus):

Also, bevor der Winter kommt – zuschlagen!!! Ich kann die Teile auch nur empfehlen und bin nach wie vor begeisterte Trägerin der Classic Shorts in Schwarz.

Damit kann man nichts verkehrt machen. Das sind mittlerweile Klassiker geworden.
Fotos: Ugg Australia
Schlagwörter:ausverkauft, Classic Short, Fell, Laden, New York, Schlange, Schwarz, Stiefel, Ugg Boots
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27, Oktober 2008
Ist ja nicht so, als ob nur in Paris neue Läden eröffnen – in Mailand ging vor kurzem Agnona an den Start. Während die Mode einen Tick zu konservativ ist (aber feinste Seide und Kaschmir für nicht ganz billig), ist der Laden eine nette Abwechslung im Mailänder Purismus-Protz. Und nicht so rammelig wie Marc by Marc.
Bisschen Barock, bisschen raues Holz… ganz nett.

Via Montenapoleone 21
Foto: Agnona
Schlagwörter:Agnona, Barock, Holz, Kronleuchter, Laden, Mailand, Via Montenapoleone
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27, Oktober 2008
Am Samstag hat endlich Marc by Marc Jacobs sein Geschäft in Paris eröffnet (Marché St. Honoré) und so sieht der Laden aus.

230 qm, aufgeteilt in einen Mini-Herren-Laden

und in einen total verwinkelten Damenladen.

Beide sind bis zum Rand voll gestopft mit Ware und sehr viel Krimskrams. Irgendwie ist da auch vieles billige Qualität im Angebot, muss ich sagen. Strickhandschuhe in bunten Streifen aus Acryl, hm. Die Gummistiefel sind ganz lustig, vor allem die mit dem Paris-Aufkleber, aber die Schirme gibt es bei H&M besser und billiger. Die echt schönen Sachen kosten dann auch wieder ihren normalen Preis. Die coolen Sonnenbrillen beginnen bei 120 Euro, die Strickjäckchen liegen bei 500 Euro.

Renner sind die gesteppten Taschen aus Textil und Kunstleder (im Bild oben der schwarz-weiße Haufen vorne). Doch sorry, mit denen werden bald alle rumrennen – was schon wieder ein Ausschlusskriterium für mich für den Kauf ist. Die Tasche (unten) dagegen fand ich toll, aber die gibt es natürlich schon wieder nicht mehr. Alles weg. Kein Wunder beim dem Run auf den Laden.

Im Herrenladen war es dann noch voller. Aber Mädels, nun nicht neidisch werden… ich habe eine Dita abgestaubt. Leider in L, aber wenn ich den Hals ausleiere und einen Gürtel drumherum schlinge, dann schaut das Shirt gut aus.

Für meinen Freund habe ich auch noch ein allerletztes S von dem Männer-Model Brandon Trentham ergattert. Ich befürchte aber, dass er meine Dita haben will. Aber Brandon auf der Brust ist auch nicht schlecht.
Fotos: modepilot/parisoffice
Schlagwörter:Accessoires, Boutique, Brandon Trentham, Dita von Teese, Geschäft, H&M, Kunstleder, Laden, Marc by Marc Jacobs, Marché St. Honoré, Paris, Shop, Stepptaschen, T-Shirts, Taschen
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26, Oktober 2008
Dass Comme des Garçons mit seinen Ladenkonzepten, z. b. den Guerrilla Stores oder den Dover Street Markets ganz weit vorne dran ist, wissen wir ja. Jetzt hat das Team um Rei Kawakubo und Adrian Joffe die neueste Generation Shopping ins Leben gerufen: Pocket Stores!
Zwei haben im Oktober bereits in Paris eröffnet, im Montmartre (s.u.)…


…und im Marais:


Das Konzept ist schnell erklärt: Jeder Mini-Shop hat etwa 15qm Verkaufsfläche und wird in ganz authentischen Vierteln und Gegenden platziert, neben Geschäften des täglichen Bedarfs. Das bestehende Ladenlokal wird einfach übernommen und hinein eine hochglanz weiße Box implantiert – bisschen wie ein Kiosk. Im Angebot sind alle permanenten CdG-Linien, also Parfums, Wallets, PLAY und SHIRT FOREVER (klassische Herrenhemden). Weitere Läden sind weltweit geplant…
Gerade in Städten mit Mega-Mieten ist das doch eigentlich mal ein schlaues Konzept, zumal mit der Angebotspalette (alles “Mitnahmeartikel”) sicher auch der Quadratmeter-Umsatz stimmt.
Fotos: Comme des Garçons
Schlagwörter:Adrian Joffe, Comme des Garçons, Laden, Marais, Montmartre, Paris, Rei Kawakubo, Taschenformat
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