Mit ‘Martin Margiela’ getaggte Artikel

Streetstyle zum scheidenden Margiela-Jahr

14, November 2008

Typisch Paris? Genau. So laufen die Mädels hier rum, vor allem die, die in der Mode arbeiten. Was die Dame auch tatsächlich beruflich macht, denn ich traf sie gestern beim Lacoste-Showroom-Besuch. Als ich kam, war sie gerade dabei auf ihre Vespa zu steigen. Ihren Helm durfte sie aus Zeitgründen deswegen dann auch anbehalten. 

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Übrigens: Schuhe und Tasche von Margiela

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Fotos: Modepilot/parisoffice

Margiela kommt mit Pré-Kollektion

3, November 2008

Das Modehaus Martin Margiela wird erstmalig eine Pré-Kollektion auf den Markt bringen. Die als “Avant Première” bezeichnete Linie für den kommenden Winter 2009/2010 besteht aus jeweils 60 Teilen (Kleider, Schuhe, Accessoires) für Damen und Herren und wird ausgewählten Kunden als “Vorpremiere” bereits im November präsentiert. In den Läden sind die Sachen dann ab Mai 2009. 

Avant Première soll seinen eigenen Stil, getrennt von der Hauptlinie, haben und auch eigene Themen bearbeiten.

Nach dem von Milanoffice ausgerufenen Margiela-Jahr und vielen Turbulenzen um einen vermutlichen Designerabgang wird nun also aufgestockt. Gut so! Und ein Zeichen, dass Eigentümer Renzo Rosso mit dem Label einiges vor hat.

Foto: Modepilot/parisoffice, Kollektion Prêt-à-Porter Homme Frühjahr/Sommer 2009

Martin Margiela: Vergleich Paris – München

23, Oktober 2008

Das sind die feinen Unterschiede Deutschland – Frankreich (Margiela in der Maximilianstraße, tsttsts). Wollt ihr mal den Eingang zum Margiela-Männer-Store in Paris sehen? So sieht der aus: 

Fotos: Modepilot/parisoffice

Margiela kommt nach Deutschland

23, Oktober 2008

Was aus Herrn Margiela selber wird, steht ja noch in den Sternen – aber Ende November soll der erste Margiela-Laden Deutschlands eröffnen. Und jetzt die Preisfrage: In welcher Stadt?
Falsch geraten – ich dachte auch zuerst an Berlin…. aber es soll MÜNCHEN sein.
Und zweite Frage: welche Adresse? Auch da lag ich zuerst daneben mit “irgendwie Underground oder Glockenbachviertel”. Margiela zieht es auf die MAXIMILIANSTRASSE.
Das überrascht mich so sehr, dass ich es schon wieder gut finde.

Foto: Milanoffice/Modepilot (Margiela-Ausstellung MoMu, Antwerpen)

Lese-Tipp: SZ über Diesel

20, Oktober 2008

Der Jeans-König betitelt die Süddeutsche Online-Redaktion ihren Beitrag über Renzo Rosso und schreibt als Unterzeile: Seit 30 Jahren gibt es das Modelabel Diesel. Gründer Renzo Rosso rieb erst Jeans auf Beton, nun bringt er eine Luxus-Kollektion auf den Markt. Bleibt er sich noch treu?

Das macht mich natürlich sofort neugierig. Denn immerhin fragen wir uns hier auf dem Blog ja schon lange, was Diesel-Rosso vor hat mit den Avantgarde-Labels, die er da so einkauft. Doch Ann-Christin Gertzen bliebt mir die Antworten schuldig, ob nun Martin Margiela wirklich geht und warum der Laden von Viktor&Rolf in Mailand schließen musste. Ich erfahre leider wenig Neues, sie selbst scheinbar auch, denn Sätze wie diese sagen viel aus: Den verlorenen Schuh ersetzt er durch die verlorene Jeans und betont stets deren Einzigartigkeit. “Ich war nie auf Quantität aus.” Das hat man schon oft von ihm gehört.

Nun gibt es drei Erklärungsgründe, warum Frau Gertzen nicht nachgefragt hat. 

1. Der Artikel lag schon länger vor und ihr Interview mit Rosso liegt eine Zeit zurück. Sie konnte also nicht wissen, dass sich bald die Ereignisse überschlagen sollten.

2. Sie liest nicht modepilot, um über die neuesten Entwicklungen informiert zu sein ;-)

3. Rosso bestach sie mit mindestens 30 seiner 30-Euro-Jeans (“Hier, die können Sie super auf Ebay verkaufen”) und deswegen kommt der Artikel so unkritisch daher.  ;-)   ;-)

Foto: screenshot Diesel Hompage

Martin Margiela: Ausstellung

12, Oktober 2008

Angekündigt hatten wir sie bereits, jetzt konnte ich mir die Ausstellung zu Ehren Martin Margielas im Antwerpener Modemuseum MoMu in natura anschauen.
Ist natürlich gut und interessant geworden, aber ich muss sagen, ich hätte es mir etwas spektakulärer vorgestellt – zum Beispiel alles eingewickelt in weiße Baumwolle. So war es eine schlichte Werkschau mit Margielas herausragenden Arbeiten aus 20 Jahren (Mein Highlight: die Bilder aus dem Pariser Atelier – ein Kunstwerk für sich). Hier ein paar Eindrücke:


Fotos: Milanoffice/Modepilot

Margiela ohne Margiela?

30, September 2008

Nein, das kann doch nicht…. das darf doch nicht… Ich fass es nicht. Ausgerechnet im von uns ausgerufenen Margiela-Jahr schmeißt der Chef die Brocken hin?
Martin Margiela hört auf – so zumindest halten sich sehr hartnäckig die Gerüchte in Paris.
Suzy Menkes gehörte zu den Ersten, die es berichtet haben. Seitdem geht es hin und her: Angeblich hat Margiela alles schon offiziell bestätigt, Raf Simons kursiert als Nachfolger. Dann wiederum meldete sich Renzo Rosso, Diesel-Chef und Margiela-Eigner, mit der Aussage zu Wort, dass man lediglich dem Designteam junge Designer zuführen will und Martin Margiela zentral erhalten bleibt.

Ja, was denn jetzt? Wir schlafen einmal drüber und bleiben dran.

Allerdings würde es erklären, warum Margiela gestern Abend in Paris anlässlich seines 20-jährigen Bestehens fast nur eine Retrospektivisches zeigte. Ein heimlicher Abschied?

Foto: Parisoffice/Modepilot

Aufgetankt

22, Juli 2008

Und wieder ein Designhaus, das zur Übernahme gereicht wird: Viktor & Rolf gehört jetzt zu Only The Brave (OTB). Unbekannt? Das ist die Modeholding von Diesel-Gründer Renzo Rosso. Man wolle “die Entwicklung des niederländischen Modehauses vorantreiben und es zu einer festen Bezugsgröße in der internationalen Modewelt der Zukunft machen”, ließen beide Firmen heute vermelden. Das heißt mehr PR + Marketing und damit hoffentlich auch mehr Läden und Umsatz.

Mit Viktor & Rolf verleibt OTB sich eine weitere Designermarke ein: Martin Margiela und Sophia Kokosalaki gehören bereits zum Portfolio. Und wenigstens muss man sagen, dass es den beiden bisher nicht geschadet hat und besonders Margiela nach wie vor völlige künstlerische Freiheit genießt.

Foto: Das Designerduo (via Getty Images)

Li-Lo-Leggings

13, Juli 2008

Vor ein paar Monaten ging bereits durch die Presse, dass Lindsay Lohan sich jetzt als Leggings-Designerin versucht. Tja, und so sieht das Resultat aus:

So weit, so gut – aber das hier ist doch wohl ein guter Witz:

Solche Teile würde ich nur Martin Margiela verzeihen.
Wer jetzt noch Lust hat: die Linie heißt ganz genau “6126 by Lindsay Lohan” (die Zahl steht für Marilyn Monroes Geburtsdatum), die Preise liegen so um die 125 Dollar und gekauft werden kann via Shopintuition.com. Viel Spaß.

Fotos: Shopintuition.com

Haute Couture: Margiela, das versteckte Kleinod

2, Juli 2008

Eine meiner ganz persönlichen Lieblingsstücke dieser Haute Couture-Woche liegt versteckt hinter diesem Eingang. 

Hinter einer Schule? Kein Klingelschild, kein Hinweis lässt darauf vermuten, dass sich in dieser ehemaligen Schule und ehemaligen Designabteilung von Gauloise der Sitz von Martin Margiela versteckt. So diskret der Designer, so diskret auch die Vorführung seiner De-Luxe-Kollektion Maison Martin Margiela. Die Stücke haben mich so begeistert, dass ich (fast) die ganze Kollektion vorstellen will. 

1. Top aus gedrehten Wollfäden, vor dem Aufrollen zur Rolle, und fixiert mit Silberösen und aufgenäht auf einen Body

2. Oberteil aus alten roten Seidenhemden

3. Oberteil aus mehreren alten Trenchcoats, geflochten

4. Lederjacke aus mehreren Schichten, geformt aus Rückenteilen von alten Leder-Trenchcoats

5. Abendkleid aus einem Smokinghemd, Anzugjacke und Reinigungsbügeln

6. Abendrobe aus alten Vinyl-Schallplatten

7. Abendrobe aus einer Einkaufstüte, gefüttert mit Seide

8. Jacke aus Schnippseln von Artikeln über Martin Margiela aus den letzten 10 Jahren, fixiert mit Tesa

9. Oberteil aus Luftballons

Nicht tragbar? Oh doch. So, sieht es dann angezogen aus.

  

  

Fotos: modepilot/parisoffice


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