Archive for the ‘Mode & Kunst’ Category

Hirst fashion Teil 3

20, November 2008

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Und noch mehr Bildmaterial (auch T-Shirt!) zu der limitierten Kollektion des britischen Künstlers Damien Hirst für Levi’s – wir berichteten. Zu sehen bei Neue Mode galleries in Frankfurt, Mainkai 4.

Foto: Neue Mode galleries

Levi’s goes Kunst

17, November 2008

Von der Damien Hirst-Levi’s Jeans hatten wir schon berichtet. Allerdings war ich da noch ein paar Infos schuldig geblieben. Jetzt also: So sieht die 501 mit Hirsts „Spin Painting“ aus

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Klassisches Sammlerstück eben, das beweist auch der Preis: ab 18.000 Euro. Es gibt drei Stück, die jeweils bei 10 Corso Como (Mailand), Colette in Paris und Sinch in London verkauft werden.
Parallel geht allerdings auch die bezahlbare Levi’s X Damien Hirst-Kollektion an den Start mit „normalen“ Jeans und T-Shirts, die maximal ein paar lustige Hirst-Drucke zeigen.

Foto: Levi’s

Dries van Noten’s Kunst-Schaufenster

17, November 2008


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Um die Damen mal wieder von den kostspieligen Schmuckverführungen zurück zu bringen, kommt hier mal was, was man nicht kaufen kann. Das französische Kultusministerium beauftragt über das Jahr verteilt immer wieder Designer mit der Gestaltung von Schaufenstern im Palais Royal. Die Ehre wurde nun Dries van Noten zuteil, der diese Chance sehr grafisch nutzte. 

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Foto: Didier Plowy/MCC

Weihnachtsgrüße aus London

14, November 2008

Multitalent Julie Verhoeven kennt man als Designerin, Illustratorin und Künstlerin. Unter anderem entwarf sie schon Taschen für Mulberry oder Louis Vuitton und arbeitet für Dazed and Confused oder Self Service. Da musste mal etwas Profanes her. Und deswegen hat Verhoeven diese Weihnachtskarte designt:

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Die Karte heißt Ho Ho Ho (toll) und ist ein Exklusiv-Entwurf für das Londoner Royal College of Art (wo Julie Verhoeven nebenbei auch noch doziert). Und ab Ende November kann man genau darüber auch die Karten beziehen, der Erlös kommt ebenfalls dem RCA zugute.

Foto: RCA

Ausstellung über i-D bei Azzedine Alaia

13, November 2008

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Soul i-D heißt die Ausstellung, die eine Art Best-of der letzten zehn Jahre des Kultmagazins i-D bietet. 

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Zu sehen sind die Bilder noch bis 30.11. 2008 in der Galerie von Azzedine Alaia, 18, rue de la Verrerie, 75004 Paris.

Wer die Ausstellung verpasst, muss nicht weinen. Der Taschenverlag hat dazu einen Bildband herausgegeben. Und wandern wird die Expo auch. Sogar vier Jahre lang.

Fotos: 2è bureau

Y’s museumsreif

7, November 2008

Yohji Yamamoto lässt sich für die Lookbooks seiner Linie Y’s immer etwas Besonderes in Bezug auf die Modelcastings einfallen. Mal sind es Tänzer, dann Schauspieler, und für Sommer 2009 zeigt er Kuratoren aus Paris, London und Antwerpen. Zum Beispiel Kaat Debo vom Antwerpener Modemuseum MoMu:

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Oder Hans Ulrich Obrist von der Serpentine Gallery in London.
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Tut mir leid – so nett die Idee auch ist, aber ich finde es immer sehr schwierig, „Normalos“ in Lookbooks, Kampagnen etc. abzulichten. Das hat Karl Lagerfeld mal ganz treffend formuliert: Dass Mode nun mal immer mit dem Ideal zu tun hat.

Fotos: Milo Keller @ twinroom for Y’s

Neue Modegalerien

6, November 2008

Zugegeben, Frankfurt gilt nicht gerade als Modestadt der Republik, aber ein bisschen was tut sich auch dort. Eines der Frankfurter Fashion-Projekte ist das Neue Mode Magazine, hinter dem der Grafiker Oliver Daxenbichler steht. Jetzt startet parallel zum Magazin die Neue Mode Galleries. Am 8. November ab 20 Uhr ist Private Opening – für geladene Gäste – mit exklusivem Presale der Damien Hirst x Levi’s limited collection.

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Die laufenden Ausstellungen sind für jedermann zugänglich: Mainkai 4 in Frankfurt.

Foto: Damien Hirst via Neue Mode Magazine

Foto:

YSL-Retrospektive in San Francisco

3, November 2008

 

Schade, dass man so weit weg ist. Im Museum der schönen Künste in San Francisco, meiner Lieblingsstadt in der USA, wird Yves Saint Laurent gerade eine große Ausstellung gewidmet. Über 130 seiner Kreationen plus Zeichnungen und Videos hat die Fondation Pierre Bergé zur Verfügung gestellt. Wie schon so häufig hat die Expo mit Titel „YSL Style“ die französische Modehistorikerin Florence Müller zusammen gestellt. Auf nach Frisco. Die Ausstellung läuft bis 5. April.
Foto: Marina Schiano in Evening Gown. YSL Fall-Winter 1970. © The Estate of Jeanloup Sieff via Fondation Pierre Bergé

Corinna goes Fashion: Helmut Lang – alles gleich schwer

30, Oktober 2008

Unsere Hannover-Gastkorrespondentin Corinna hat sich die heimische Helmut Lang-Ausstellung angeschaut. Los geht’s:

Ich war letzten Sonntag hier, um mir in der Kestnergesellschaft in Hannover die Ausstellung von Helmut Lang mit dem Titel „alles gleich schwer“ anzuschauen. Wenn diese Stadt sich schon mal mit dem Thema Mode beschäftigt, dann sollte man als Interessierte keine Möglichkeit auslassen, ein paar Informationen außer der Reihe zu bekommen.

Mal abgesehen von dem Namen Helmut Lang hatte das ganz jedoch mir Mode rein gar nichts zu tun. Hier ein kurzes Zitat aus der Broschüre, damit alle wissen worum es geht:
„Helmut Lang hat eine Serie von Installationen und Objekten geschaffen, die eine intime Kenntnis der menschlichen Erscheinung mit den persönlichen Mythologien und abstrakten Anordnungen der Welt im Ganzen miteinander verbindet. Hierbei zeigt er Zusammenhänge mit Referenzen an die folklorischen Riten der Maibaum-Zeremonie und die Erkundung der Ersatzhaut auf.“ AHA!
Zu sehen gabs dann folgendes: Objekte und Installationen, vornehmlich auch Gummi, PVC und Holz. Ich weiß nicht, aber mir persönlich, fehlte der Zugang zu den Objekten und der übergeordneten Fragestellung: „Die Summe welcher Teile bin ich?“ (den anderen übrigens auch).

Einzig gut gefallen haben mir die mit Teer überzogenen Mahagoni-Adler und die verspiegelte Kugel „Next Ever After“, da diese Motive auch in seinen Stores in Soho, NY wieder zu finden sind. Im Gästebuch ließen die Besucher dann ihrem Unmut über die ganze Sache freien Lauf, mehrere sprachen vom Austritt aus der Kestnergesellschaft.
Fazit für mich persönlich ist: Mode ja, Kunst eher nicht.

Fotos: Kestnergesellschaft

Die Vintage-Versteigerung des Jahres

27, Oktober 2008

Heißt „Resurection: Avantgarde-Fashion“ und findet am 30. Oktober in London im South Kensington Salesroom von Christie’s statt. Unter den Hammer kommen Schmuckstücke der Avantgarde-Mode aus den Jahren 1960 bis 1990. Die Sammlung von Mark Haddawy und Katy Rodriguez gilt als weltweit bedeutendeste Sammlung von Avantgarde-Fashion außerhalb von Museen. Ihre Läden in Los Angeles und New York sind für viele Stylisten einer der Top-Adressen für Vintage-Mode. Sogar Henri Bendel hat inzwischen einen Shop-in-Shop der beiden bei sich installiert. 

  

Nun also trennen sich Mark und Katy von einigen ihrer Schmuckstücke. Genau genommen sind es 250 Kleider, Hüte und Schmuckstücke. Die Preise bewegen sich zwischen 500 und 10000 Pfund (Aufgepasst: Pfund wohlgemerkt). Dabei sind Sachen von Pierre Cardin, Paco Rabanne, André Courèges, Rudi Gernreich, Ossie Clark, Vivienne Westwood, Norma Kamali. Azzedine Alaia, Gianni Versace, Issey Miyake und vielen anderen.

Einige der Highlights: Ein Brautkleid aus Lederplättchen, gehalten durch Metallringe von Paco Rabanne, ein Wet-Look-Cape von Pierre Cardin und eine Lederjacke von Westwood, getragen von Sly Stone auf dem Stone’s Cover „Fresh“ von 1973.

Fotos: Christie’s