Schick im Büro – bei Lanvin im Fenster

23, November 2008 by

Die Lanvin-Schaufenster in Paris – schräg gegenüber Hermès – haben sich zu echten Vitrinen-Highlights gemausert. Die Konkurrenz gegenüber des Edeltäschners, der für seinen schöne Schaufenster-Gestaltung berühmt ist, färbt ab. Doch während Hermés noch an seinen Weihnachtsfestern bastelt, beweist Lanvin Humor, Modernität und überhaupt keine Adventstimmung.

Hier ein Blick ins Lanvin-Bürochaos, wo Männer am Tisch lümmeln oder vor dem Bildschirm einpennen, Frauen von der Technik übermannt werden, die heißen Fashion-Sekretärinnen eher erotische Posen auf dem Bürotisch proben , als das Diktat aufzunehmen. 

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Fotos: Modepilot/parisoffice

Marni und ein Herz für Kinder

23, November 2008 by

Und noch eine Charity-Aktion: diesmal zeigt sich Marni von der sozialen Seite und unterstützt Kinderhilfsprojekte in Brasilien, Kolumbien, Guatemala, Tibet und Indien. Und von Kindern wurde das Projekt auch gestaltet, denn sie bemalten Taschen bzw. einige ausgewählte Bilder wurden als T-Shirt-Drucke verwendet.

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Alles Unikate, die Taschen kosten 90 Euro und werden in den Marni-Läden verkauft, die T-Shirts sind für 80 Euro über die Website zu haben.
Wir hatten ja hier erst kürzlich die Diskussion, was von solchen Aktionen zu halten ist – und ich finde, auch wenn das hier eine nette Idee ist: so richtig viel kann ich mit diesen ganzen Charity-Sachen nichts anfangen. Zu viel Marketing in dieser Welt.

Fotos: Marni

Taschenratgeber: Diesmal Longchamp

22, November 2008 by

Flughafen: Eben sehe ich sie wieder, die Le Pliage von Longchamp als Handtasche genutzt. In Größe XSmall. Das finde ich immer amüsant, denn die zusammenfaltbare Tasche (frz.: pliage = das Falten) erfüllt ihren Zweck erst in Reisetaschen- oder Einkaufstaschengröße. Als Zusatztasche. Alles andere ist: Hauptsache eine Markentasche besitzen, auch, wenn ich die Idee fürs Produkt nicht kapiere.

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Übrigens: im Online-Shop Eboutiquelongchamp kann die Tasche (Medium ca. 80 Euro, Large ca. 90 Euro) gegen einen Aufpreis von fünf Euro mit Initialen-Prägung bestellt werden. Für 10 Euro wird der Name eingestickt.

Highlights: Diese Longchamp-Modelle erwarten uns in der Frühjahr/Sommer-Saison 2009:

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Fotos: Longchamp

Mode-Opfer in München

22, November 2008 by

Am Donnerstagabend lud das Modelabel Dolce & Gabbana zur Wiedereröffnung seines Münchner Geschäfts auf der Maximilianstraße. Das Motto lautete „Fashion Victims“, denn gleichnamiges Buch von Michael Roberts wurde vorgestellt. Viele der Gäste verstanden das Motto als Dresscode und setzten so leuchtende Akzente in die Innenräume aus schwarzen Glaswänden und schwarzen Kronleuchtern.

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Mode-Liebhaberin Christiane Borisch-Pagel aus Reinbek

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Peyman-Manager René von Ravenstein und Schauspieltalent Vinzenz Kiefer

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Gäste: Kunden von Dolce & Gabbana

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Michael Roberts‘ Buch „Fashion Victims“, ca. 18 Euro.

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Er nennt mich Babe, ich nenne ihn Sieger: Illustration aus dem Buch „Fashion Victims“…

…mit entsprechendem Text auf der linken Seite:

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Taschen und Schuhe zum Einpacken: Die Papiermodelle lagen auf Treppenstufen, Tischen und Regalen.

Fotos: modejournalistin/modepilot

Preview Sommer 09: Folge 4

22, November 2008 by

Wir bleiben bei den Taschen, aber ich kümmere mich um die Damen. In der neuen Folge des Sommer-Previews hier diese schöne Minaudiere von Dsquared.

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Foto: Modepilot/parisoffice

Männertaschen – zwei Möglichkeiten

22, November 2008 by

Ich stehe ja bekanntermaßen mit Männertaschen (also auch, wenn Männer Taschen tragen) auf Kriegsfuß. Und jetzt habe ich zum ersten Mal zwei Modelle entdeckt, die ich durchgehen lassen würde:

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Beide von Cerruti, beide aus der neuen Sommer-Kollektion, einmal 955 Euro, darunter 820 Euro.

Fotos: Cerruti Lookbook

Lese-Tipp: Zum möglichen Wintour-Abgang

22, November 2008 by

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Nachdem einige Blogs schon Anna Wintours Abgang herbeireden, möchte ich doch mal hier die Originalquelle verlinken, nämlich den Artikel in der New York Post, in dem die SPEKULATIONEN zusammengefasst werden.

Wie man am Artikel sieht, werden auch hier nur irgendwelche anonyme Quellen herangeführt. Meine Meinung dazu ist: Abwarten, abwarten. Die Wintour kann immer wieder überraschen und noch läuft ihr Vertrag. Außerdem: Dass Conde Nast gerade Wintour-Neben-Blätter eingestellt hat, will nichts heißen. Bei deutschen Verlagen (inklusive Condé Nast Deutschland) sind auch schon Federn gelassen worden aufgrund der Medienkrise. 

Foto: modepilot/parisoffice

Miuccias Doppel-Klub-Projekt

22, November 2008 by

Da will ich hin: The Double Club in London. Gestern Abend eröffnete die Restaurant-Club-Bar (aber ich hocke leider in Mailand). Dahinter steht jedenfalls die Fondazione Prada (Miuccias Kunstverein); zusammen mit dem Künstler Carsten Höller wurde das temporäre Projekt entwickelt: in einer alten viktorianischen Lagerhalle befindet sich der Club, der Afrika (genauer den Kongo) und Europa einander näher bringen soll. Höller hat dazu die Installationen einer afrikanischen und einer europäischen Bar geschaffen. Es gibt sowohl kongolesische als auch westeuropäische Küche, Kunst und Beschallung.

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Klingt alles zusammen sehr spannend und sieht auch so aus. Und der Sinn? Laut Prada will man damit Künstler animieren, auch funktionale Dinge zu schaffen.

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Fotos: Fondazione Prada

Odile’s Streetstyle-Shoots in Paris

22, November 2008 by

Die Hamburger Fotografin Odile Hain hatte schon einmal für Modepilot fotografiert. Damals stolperten wir gemeinsam bei einer Reportage über eine wunderschöne und toll angezogene alte Dame in Paris (siehe Post: Ewige Eleganz). Ich war damals so begeistert von dem Bild, dass ich Odile bat, mal die Augen nach schönen Streetstyle-Motiven offen zu halten und mir ab und an mal was zu schicken. Gestern flatterten dann diese drei Bilder in mein Mail-Postfach. Toll!

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Alle drei entstanden in Paris.

Fotos: Odile Hain für Modepilot

Romeo Gigli kommt zurück

21, November 2008 by

Mitte bis Ende der 80er Jahre galt der italienische Designer Romeo Gigli als einer der neuen Designstars überhaupt. Dem damaligen Yuppie-Look und der knalligen Pop-Welt setzte er eine neue Romantik mit weichen femininen, leicht wallenden Gewändern in erdigen Tönen, oft mit Ethno- und Folklore-Einflüssen, entgegen.

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Schon in den 90ern wurde es zunehmend ruhiger um die Marke, in den letzten Jahren sprach kaum noch jemand davon. Romeo Gigli selbst zog sich vor ein paar Saisons aus dem Geschehen ganz zurück. Während die Marke Romeo Gigli unsicheren Zeiten entgegensieht, hat Romeo Gigli jetzt den Start seines neuen Designer-Labels bekannt gegeben: Io ipse idem soll zur Saison Herbst/Winter 2009/10 starten.
Erwarten werden uns sicher weiterhin romantisch-nostalgische Silhouetten. Preislich liegt die Kollektion für Frauen und Männer im Premium-Bereich: Anzüge werden zwischen 1300 und 2500
Euro, Kleider um 1200 Euro kosten. Im nächsten Jahr soll zudem der erste Laden in Paris eröffnet werden. Parisoffice, dann bist Du wieder gefragt…

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(Romeo Gigli)

Fotos: Made in Italy; Courtesy Romeo Gigli